Patient Education

Mit der VSI-Funktion Patient Education kann ein Arzt im Rahmen der Aufklärung seines Patienten über seine Krankheit oder eine anstehende OP mit Hilfe zweier Mixed Reality Brillen ein hochauflösendes MRT oder CT dreidimensional demonstrieren. Ein Angehöriger hätte zudem die Möglichkeit, durch eine dritte Mixed Reality Brille dasselbe MRT/CT an derselben Stelle im Raum wie der Patient zu sehen.

Vorteile Patient Education:

Die plastischer wirkende dreimensionale MRT/CT-Demonstration verhilft dem Patienten zu einem tieferen Verständnis

Die Qualität der Aufklärung wird angehoben

Das Vertrauen in den Arzt und in die Klinik wird gestärkt

Fakten:

VSI-Funktion:  Patient Education

Urheber:  Dr. med. Patrick House

Fachbereiche: Operative Fächer: Neurochirurgie, HNO, Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie, Orthopädie, Traumatologie, plastische Chirurgie;

Nicht-operative Fächer: Neurologie, Epileptologie, Radiologie, Neuroradiologie, Zahnheilkunde

Zielgruppe: Ärzte in den operativen und nicht-operativen Fächern

Anwendungsbereiche: Patientenaufklärung über Krankheiten und anstehende Operationen

Entwicklungsstatus:  fertig

Zertifizierung:  Geplant

Studien: VSI Patient Education für Aufklärungen vor epilepsiechirurgischen Eingriffen (House PM, Pelzl S, Furrer S, Simova O, Voges B, Lanz M, Stodieck SRG, Brückner K). Die Studie läuft seit 8/2018, geplant ist der Einschluß von mindesten 20 Patienten bis 4/2019.

Publikationen:  Geplant

Über VSI Patient Education

Der Arzt positioniert für den Patienten das hochauflösende dreimensionale MRT/CT im Raum. Der Patient (ggf. auch ein Angehöriger) sieht das MRT/CT an genau derselben Stelle wie der Arzt. Der Arzt kann nun – ähnlich wie beim VSI Surgery – mit einem durchsichtigen Würfel (Slicer) in das MRT/CT hineinnavigieren. Zum anschaulichen Markieren von Strukturen oder Operationswegen kann der Arzt mit einem virtuellen Stift in das MRT/CT hineinzeichnen. Slicer, Stift und Eingezeichnetes sehen sowohl der Arzt als auch sein Patient (und ggf. der Angehörige), sämtliche Kontrollpanele hingegen nur der Arzt. Von der Aufklärung können “Screenshots” und Videos gemacht werden, die dem Patienten zur Verfügung gestellt werden können.

Dr. med. Patrick House, Oberarzt am Epilepsiezentrum Hamburg