Patienten wollen mit dem VSI operiert werden

Patienten wollen mit dem VSI operiert werden

Nach mehreren Medienberichten vermerkt das Kath. Marienkrankenhaus Hamburg ein steigendes Interesse seitens der Patienten mit dem VSI-Virtual Surgery Intelligence operiert zu werden.

Dr. Hans-J. von Lücken, Oberarzt für Kopf- und Hals-Chirurgie am Marienkrankenhaus erzählt: „Nach jedem Medienbericht haben Patienten bei uns in der Klinik angerufen und nachgefragt, ob sie bei uns im Marienkrankenhaus und mit dem VSI operiert werden können. Nun sind es bereits ein paar Monate her und bis heute werde immer wieder gefragt, ob ich den VSI verwenden könnte.“

Wir haben einen dieser Patienten getroffen, direkt einen Tag nach seiner Nasen-Nebenhöhlen-Operation mit dem VSI, haben ihm sein MRT-Bild von der OP gezeigt und nach seinen Beweggründen gefragt:

Oliver ist Anfang 40, Unternehmer im Bereich der Logistik und sehr interessiert an innovativen Themen, Digitalisierung und Technologien.

VSI Marienrankenhaus

Nadja Parfenov: Wie haben Sie von dem VSI erfahren?

Oliver: Es ist meine aller erste Operation gewesen und ich wollte mich im Vorfeld gut informieren, also habe ich im Internet nach der geeigneten Klinik recherchiert und bin auf ein Video gestoßen, das diese neue Technologie im Marienkrankenhaus zeigt. Daraufhin habe ich Dr. von Lücken kontaktiert und direkt nachgefragt.

Nadja Parfenov: Was ist der Grund dafür gewesen, dass Sie mit dem VSI operiert werden wollten?

Oliver: Nach dem guten Beratungsgespräch war für mich direkt zu erkennen, dass die Qualität der Operation mit dem VSI sich nur verbessern kann, im Vergleich zu der normalen klassischen Variante. Der Arzt hat durch diese Technologie die Möglichkeit, viel mehr zu sehen als nur das, was er sonst auf dem Display hat. Es gibt mir ein besseres Gefühl, dass der Arzt unter optimalen Bedingungen operieren kann.

Nadja Parfenov: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Oliver: Ich persönlich würde mir wünschen, dass deutlich mehr Möglichkeiten geschaffen werden, um solche Technologien und ihre Anwendung weiterzubringen. Die Technologien sind da. Ich denke, es fehlt oft an dem Geld. Dabei gibt es so viele Fortschritte und Innovationen, die unsere Lebensqualität und unsere Zukunft verbessern könnten und auch werden, jedoch sollten wir es angehen und nicht an einen kurzfristigen Erfolg knüpfen, es braucht Zeit.

Nadja Parfenov: Vielen Dank!