BM Jens Spahn besucht die Pioniere der Holomedizin

PRESSEEINLADUNG

Jens Spahn und Thomas Kufen besuchen die Pioniere der Holomedizin und treffen die Holomedicine Association

31. Oktober 2019, Hautklinik des Universitätsklinikums Essen
8:00 – 9:30 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Oberbürgermeister der Stadt Essen Thomas Kufen besuchen am 31. Oktober die Klinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Essen, um sich zum Thema Holomedizin zu informieren. Dabei werden sie erfahren, wie die Holomedizin – der VSI-Virtual Surgery Intelligence – im klinischen Umfeld zum Einsatz kommt und mit Ärzten und den Pionieren der Holomedizin darüber reden, welche Vorteile und Chancen, aber auch Herausforderungen für die Kliniken, Ärzte und Patienten mit der neuen Technologie verbunden sind.

Außerdem wird die Holomedicine Association vorgestellt. Der junge Verband möchte die neuen technologischen Möglichkeiten der Holomedizin Behandlern und Patienten möglichst bald zugänglich machen, wobei die Anwendung hohe qualitative Standards und ein höchstes Maß an Patientensicherheit und Datenschutz zu gewährleisten hat.

Zu diesem Termin sind Pressevertreter herzlich eingeladen.

Ablaufplan:

08:00 Uhr Begrüßung und Einleitung, Prof. Jochen A. Werner und Prof. Ingo Stoffels
08:10 Uhr BM Jens Spahn und OB Thomas Kufen probieren Holomedizin aus
08:45 Uhr Offenes Gespräch und Diskussion mit apoQlar und Ärzten
09:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsort:

Universitätsklinikum Essen, Hautklinik
Hufelandstraße 55, 45147 Essen

Kontakt und Anmeldung:

Nadja Parfenov, [email protected], +49 (0)17684387124
Thorsten Schabelon, [email protected], +49 (0)1709763183

Hintergrundinformationen

Holomedizin

Neuer medizinischer Standard mit der Holomedizin: Holomedizin umfasst innovative medizinische Anwendungen auf der Basis der Holotechnologie. „Holo“ leitet sich von Hologramm ab. Dabei werden medizinisch relevante Informationen, wie Patienteninformationen, CT-, MRT-, SPECT-Daten etc., sowie Ulltraschall-, Mikroskop-, Endoskop-Bildschirme als Hologramm in einer Mixed Reality (MR)-Brille, beispielsweise der Microsoft HoloLens, im echten Raum angezeigt. Die reale Umgebung bleibt weiterhin stets sichtbar. Hologramme und die Realität verschmelzen und interagieren miteinander. Der große Mehrwert für die Medizinbranche ist neben der hohen Digitalität, das orts- und zeitunabhängige Abrufen der entscheidenden Informationen, die Darstellung von CT, MRT u.a. in 3D für höchste Präzision, hand- und berührungsfreies Arbeiten und kein Abwenden mehr von dem Patienten, alle Monitore werden in der MR-Welt im Sichtfeld des Nutzers angezeigt.

VSI-Virtual Surgery Intelligence

Höchste Patientensicherheit, optimale Patientenversorgung und eine enorme Arbeitsentlastung für Ärzte und Pflegepersonal mit modernster Technologie von apoQlar: Das Paradebeispiel für Holomedizin ist der VSI-Virtual Surgery Intelligence aus Deutschland, der u.a. MRT-, CT- und SPECT-Aufnahmen mithilfe einer entsprechenden Mixed Reality-Brille 3-dimensional als Hologramm im echten Raum darstellt.
Die Hologramme können zusätzlich aufgearbeitet werden, indem z.B. die Knochen- oder Weichgewebestrukturen gerendert oder die Gefäße segmentiert werden. Der VSI erkennt den Patienten und positioniert die 3-D-Aufnahmen virtuell auf ihm für eine optimale anatomische Orientierung. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: von der OP-Planung und -Vorbereitung bis zur Telechirurgie, Dokumentation, Visite, Patientenaufklärung und Ausbildung der Assistenzärzte werden sämtliche Prozesse in der Klinik erfasst, digital und effizienter gemacht. Die Patientenversorgung wird qualitativ hochwertiger und der Arbeitsalltag des Klinikpersonals einfacher.

apoQlar

Das Hamburger Unternehmen apoQlar GmbH steht für medizinischen Fortschritt und ist weltweit Vorreiter für Holomedizin. Alle Anwendungsfälle werden in enger Kooperation mit Forschungsinstituten, Kliniken, Krankenhäusern und Ärzten herausgearbeitet und umgesetzt. Dabei legt apoQlar sehr großen Wert auf Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und medizinischen Mehrwert.

Holomedicine Association

Gemeinsam mit weiteren Pionieren der Holomedizin arbeitet apoQlar derzeit an der Gründung eines internationalen Interessensverbandes für Holomedizin, der die Breite innovativer Unternehmen auf diesem Gebiet abbilden soll. Ziel des Verbandes ist es, über die Einsatzmöglichkeiten der noch jungen Technologie zu informieren und das Potenzial holomedizinischer Anwendung aufzuzeigen. Zudem sollen gemeinsam mit medizinischen Experten und der Politik die Rahmenbedingungen für deren Anwendung und Integration in die digitalisierte Medizin geschaffen werden. Wichtig sind dem Verband dabei die Setzung hoher Standards hinsichtlich der medizinischen Qualität, der Patientensicherheit sowie im Datenschutz. Darüber hinaus soll das medizinische Personal mit Hilfe von Informationen und Trainings fit gemacht werden für die neuen holomedizinischen Anwendungen.

Universitätsmedizin Essen

Die Universitätsmedizin Essen (UME) umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 12 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum. Die UME ist mit 1.700 Betten das Gesundheits-Kompetenzzentrum der Metropolregion Ruhr und auf dem Weg zum Smart Hospital. 2018 behandelten 8.500 Beschäftigte fast 400.000 Patienten. Schwerpunkte sind Herz- und Gefäßmedizin, Onkologie und Transplantation. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum als überregionales Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung hat die UME eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung. Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit den Schwerpunkten Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.