Corona-Krise: Telemedizin wird wichtiger

Corona-Krise:
Telemedizin wird wichtiger denn je

Wenn es uns nicht mehr möglich ist sich zu treffen, persönlich zu kommunizieren und auszutauschen, Termine wahrzunehmen, Meetings abzuhalten, unsere Arbeit voranzutreiben, Hobbies nachzugehen, unsere Liebsten zu sehen, gibt es eine Vielzahl an digitalen telekommunikativen Alternativen: von Live-Videochats, Augmented und Mixed Reality bis zur Holoportation.

Um uns und unsere Liebsten zu schützen, müssen wir uns isolieren. Doch Unfälle, chronische und neue Erkrankungen warten nicht bis die Corona-Pandemie vorbei ist. Auch hier muss die optimalste Gesundheitsversorgung weiterhin gewährleistet sein.

  • Wie können wir unsere Arztbesuche wahrnehmen und gleichzeitig in Isolation bleiben?
  • Wie kann ein hochqualifizierter Arzt trotz Quarantäne mit seinem Wissen und seiner Erfahrung weiter Patientenleben retten?
  • Wie kann ein Experte zur gleichen Zeit an mehreren Orten sein, um seinen ärztlichen Kollegen mit Rat beiseite zu stehen?

Die Corona-Krise fordert unsere gesellschaftlichen Strukturen sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich heraus. Unsere Gesundheits- und Bürokratiesysteme werden auf die Probe gestellt und hinterfragt – wie flexibel sind wir in diesen herausfordernden Zeiten des Coronavirus in der Lage zu reagieren und agieren?

Telemedizin bringt Flexibilität

Dass Telemedizin viele Vorteile hat, ist unbestritten. Die Frage ist vielmehr, warum sie bisher so selten eingesetzt wird. Sie spart uns Geld und Zeit, schont Ressourcen und ermöglicht es, großflächiger zu agieren. Da alle benötigten Strukturen und Technologien bereits vorhanden sind, kann Telemedizin schnell und einfach genutzt werden.

Sie verschafft uns die Möglichkeit, auch in Isolation Arzttermine wahrzunehmen, ohne uns und andere zu gefährden. Ärzte in Quarantäne können weiterhin arbeiten und für ihre Kollegen und Patienten da sein. Experten auf der ganzen Welt können konsultiert werden.

Telemedizin

Telemedizin mit Mixed Reality

Telemedizin kann grundsätzlich mithilfe von Laptops stattfinden. Herausforderungen entstehen im klinischen Umfeld beispielsweise dann, wenn der angerufene Arzt sich eine Wunde ansehen oder den operativen Verlauf verfolgen muss. Hier ist der Einsatz von Mixed Reality gefragt. Der Arzt vor Ort trägt eine Mixed Reality-Brille, die HoloLens von Microsoft. Mithilfe der Software VSI Holomedizin ruft er seinen Kollegen an, kann mit ihm sprechen, sich austauschen, virtuell alle wichtigen Patienteninformationen anzeigen lassen, aber insbesondere – und das ist der große Vorteil – ihm seine Sicht aus der Brille zeigen. Er kann so den Patienten, die Wunde und die Operation im Detail betrachten und erhält dadurch ein präzises und umfassendes Bild von der Lage. So kann er seinen Kollegen mit Erfahrung und Wissen bestmöglich unterstützen.

Telemedizin als Holoportation

Noch eine technologische Stufe weiter ist die Holoportation. Sie ermöglich nicht nur die Telekommunikation, sondern darüber hinaus einen persönlichen virtuellen Austausch. Das mag auf den ersten Blick widersprüchlich klingen. Mithilfe von speziellen Kameras und VSI Holomedizin wird der holoportierte Arzt aufgenommen samt aller Bewegungen und in Echtzeit in der Mixed Reality-Brille des angerufenen Arztes dargestellt. Dies funktioniert in gegenseitiger Richtung: Auch der OP-Saal samt Patient und operierender Ärzte kann per Holoportation zum Experten bis ans Ende der Welt projiziert werden. Der Experte kann mehrere Operationen gleichzeitig verfolgen und überwachen. Er sieht dabei alle Einzelheiten, kann zusätzliche Informationen abrufen und mit den Ärzten direkt kommunizieren.

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