BILD Hamburg über VSI

BILD Hamburg über VSI

Hamburg, 12.09.2018 – Chefreporterin der BILD Hamburg Redaktion Katharina Wolf und Fotograf Andreas Costanzo haben das Marienkrankenhaus besucht und Oberarzt Dr. von Lücken bei einem Nasennebenhöhleneingriff mit dem VSI über die Schulter geschaut.

Mittwochvormittag, der Patient lacht entspannt und wechselt ein paar Worte mit Katharina Wolf, bevor es dann in die Narkose geht. Kurze Zeit später kann Oberarzt für Kopf- und Halschirurgie am Katholischen Marienkrankenhaus Hamburg Dr. von Lücken bereits mit dem Eingriff in die Nasennebenhöhle starten. Diesmal verwendet er zum vierten Mal den Virtual Surgery Intelligence (kurz: VSI) dafür.

Die 2-D CT-Schichtaufnahmen des Patienten werden dabei eine Mixed-Reality-Brille geladen, hier die HoloLens von Microsoft und lass die CT-Bilder in 3-D im Raum erschienen. Nun kann Dr. von Lücken in die Aufnahme eintauchen, sich die Nebenhöhle und die individuelle Anatomie, sowie die Pathologie des Patienten ganz genau anschauen. Der OP-Saal bleibt weiterhin komplett sichtbar. Im nächsten Schritt lässt Dr. von Lücken das 3-D-Bild mit dem Patienten verschmelzen, um sich anatomisch noch präziser orientieren zu können.

BILD ZeitungKatharina Wolf, von der BILD-Hamburg, ist extra für diesen Eingriff gekommen, um darüber zu berichten, wie Operationen der baldigen Zukunft aussehen werden. Der Nasennebenhöhleneingriff ist lediglich der Start und steht symbolisch für alle Operationen, die noch kommen werden, sowohl in der Kopf- und Halschirurgie als auch in weiteren medizinischen Fachbereichen, wie der Dermatologie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie etc. – überall dort, wo Präzision und Orientierung entscheidend für den erfolgreichen Ausgang eines intraoperativen Eingriffes sind.

Am 20. September war es so weit: Die BILD Hamburg hat über den VSI und das Marienkrankenhaus berichtet, das als erstes Krankenhaus weltweit die Mixed-Reality-Technologie für den operativen Einsatz einsetzt. Die Verantwortung bleibt dabei weiterhin beim Operateur selbst. Der Einsatz erfolgt im Rahmen der Forschung.

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